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Cosmopolis

Roman
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Verfasser: Suche nach diesem Verfasser DeLillo, Don
Verfasserangabe: Don DeLillo
Medienkennzeichen: Schöne Literatur
Jahr: 2003
Verlag: Köln, Kiepenheuer und Witsch
Mediengruppe: Buch
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Bibliothek: StB am Neumarkt Signatur: Delil Bereich: Romane Standort 3: Barcode: 11638292 Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0 Lagepläne: Lageplan

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Verfasser: Suche nach diesem Verfasser DeLillo, Don
Verfasserangabe: Don DeLillo
Medienkennzeichen: Schöne Literatur
Jahr: 2003
Verlag: Köln, Kiepenheuer und Witsch
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Systematik: Suche nach dieser Systematik Z Romane
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ISBN: 3-462-03308-5
Beschreibung: 1. Aufl., 203 S.
Schlagwörter: Bedrohung, Belletristische Darstellung, Geschichte 2000, Kreditmarkt, New York <NY>
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Originaltitel: Cosmopolis <dt.>
Fußnote: Kein guter Tag, um sich die Haare schneiden zu lassen: Der Weg zu Eric Packers Lieblingsfriseur ist zwar nicht allzu beschwerlich, besonders wenn man in einer komfortablen Stretchlimosine unterwegs ist, aber die 47. Straße führt nun mal quer durch Manhattan, und das Herz von New York steht an diesem Frühlingstag im April 2000 kurz vor dem totalen Kollaps. Der amerikanische Präsident ist in der Stadt, gewalttätige Globalisierungsgegner demonstrieren und der Sufi-Rapper Brutha Fez wird unter großer Anteilnahme seiner Anhänger zu Grabe getragen. Mitten durch dieses postmoderne Pandämonium schleicht Packer mit seinen Leibwächtern und Sicherheitsbeamten, seiner Frau, seiner Liebhaberin, und seinem Leibarzt im Schritttempo voran, ohne wirklich vorwärts zu kommen. Eric Packer ist unermesslich reich, ein gewissenloser Spekulant der New Economy, dessen Blick auf die Wirklichkeit durch Spy-Kameras und Börsennachrichten distanziert und zynisch geworden ist. Während das Leben im Inneren seiner rollenden Festung zum Fernsehbild gerinnt, träumt Packer von hartem Sex, philosophiert über digitale Medien, geilt sich an riskanten Termingeschäften mit dem japanischen Yen auf und lässt sich seine "asymmetrische" Prostata untersuchen. Am Ende des Tages schließlich verliert Packer nicht nur das Geschäft seines Lebens, sondern kommt selbst zu Tode -- ein finaler Akt der sinnlosen Gewalt, der in dieser Geschichte ebenso banal wie logisch erscheint. Don DeLillos Roman wirft einen schonungslosen Blick ins Innere der aufgeheizten Geldkultur und des hemmungslosen Spekulantentums der neuen Märkte am Beginn des 20. Jahrhundert. Mit virtuellen Valutaverschiebungen werden Milliarden gescheffelt und Finanzimperien für einen Tag aufgebaut, um im nächsten Moment zu kollabieren und dabei ganze Volkswirtschaften in den Abgrund zu reißen.
Mediengruppe: Buch