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Förderverein
Auftrag
Für eine Kultur des Lesens und Lernens
Bibliotheken sind unverzichtbar, sie bieten Wissen, Unterhaltung und lebensweltliche Orientierung. Ohne ein unkompliziert zugängliches und aktuelles Angebot für alle Bielefelder Bürgerinnen und Bürger gibt es auch keinen Anreiz zu lesen und zu lernen.
Die Stadtbibliothek Bielefeld braucht bürgerschaftliches Engagement, Ihr Engagement für eine Kultur des Lernens und Lesens.
Auf Initiative engagierter Bielefelder Bürgerinnen und Bürger hin wurde die Stadtbibliothek Bielefeld 1905 ins Leben gerufen. Sie sollte Nutzen stiften durch die Ausleihe belehrender und unterhaltender Literatur nach dem Grundsatz, dass Wissen zählt und Bildung unverzichtbar ist. Heute ist die Stadtbibliothek Bielefeld eine moderne Bibliothek und ein modernes Informationszentrum mitten in Bielefeld und mit Filialen in den Bezirken der Stadt.
Ziele
Der Verein der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Bielefeld e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Stadtbibliothek in ihren vielfältigen Aufgaben zu unterstützen.
- Ergänzung und Erweiterung des Angebotes an Büchern und anderen Medien
- Förderung von Literaturveranstaltungen und Autorenlesungen
- Lobbyarbeit für die Stadtbibliothek
- Gewinnung von Sponsoren und Spendern
- Unterstützung wissenschaftlicher Arbeiten
Seinen Mitgliedern bietet der Förderverein die kostenlose Teilnahme an voll- oder mitfinanzierten Veranstaltungen der Bibliothek, ein eigenes Programm in Verbindung mit der jährlichen Mitgliederversammlung und eine Jahresgabe in Form eines - wie könnte es anders sein - Buches.
Aktivitäten
Literaturtage Bielefeld
Leserucksack
Workshop "Was macht eigentlich eine gute großstädtische Zentralbibliothek aus?" am 25. Januar 2007
Berichte
"Leseförderung ist eine Daueraufgabe ...
… und keine Notoperation.“ Bettina Hurrelmann, renommierte Leseforscherin und viele Jahre an der Universität Köln in Forschung und Lehre tätig, erläuterte ihre Einschätzung in einem eindrücklichen Vortrag am 18. Juni 2009 in der Stadtbibliothek. Eingeladen hatte der Verein der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek e.V.
Lesen, so Hurrelmann weiter, sei als kulturelle Praxis zu fördern und nicht nur im Sinne einer abprüfbaren Fähigkeit zu verstehen. Ihr Blick und ihre Darstellung galten deshalb dem Zusammenhang von „Lesesozialisation“ und „Leseförderung“. Die „Lesesozialisation in der Mediengesellschaft“, so lautet auch der Titel einer ihrer zahlreichen Publikationen, beginne oder unterbleibe eben weit vor der Alphabetisierung, vor dem Schreiben- und Lesenlernen in der Grundschule. Die Familie, das Familienleben habe den größten Einfluss auf die Bildungs- und Lesebiografien von Kindern. Die Einbindung des Lesens in das Familienleben, die Schaffung gemeinsamer Lese- und Vorlesesituationen seien die besten Garantien für ein spätere Lesemotivation: „Lesen lernt man durch Lesen!“ Emotional positiv besetzte Leseerfahrungen sind der beste Einstieg in eine lebenslange Wertschätzung des Lesens.
Den Öffentlichen Bibliotheken maß Bettina Hurrelmann als Instanz der Leseförderung eine große Bedeutung zu: Kinder und Eltern können sie gemeinsam besuchen, können sich gemeinsam anregen und informieren lassen. Gleichwohl gilt auch hier: Schulen und Bibliotheken müssen sich auf diesem Feld vernetzen und helfen den „geheimnisvollen, unendlichen Erdteil des Lesens“ (Erich Kästner) zu betreten.
Titel von Bettina Hurrelmann befinden sich im Katalog der Stadtbibliothek!
Ihr Beitrag
Spendenkonto:
Sparkasse Bielefeld
Konto-Nr.: 3350
BLZ 480 501 61
Mitglied werden Beitrittserklärung (als PDF)
Kontakt
Verein der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Bielefeld e. V.
Herr Prof. Dr. Helmut Steiner
Wilhelmstr. 3a
33602 Bielefeld